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Die Kinderfarm in Aricestii


Die vom Jesuitenpater Georg Sporschill SJ (Leiter des Sozialvereins Jugend Aktiv in Wien) 1992 gegründete Kinderfarm liegt etwas außerhalb von Bukarest bei Aricestii. Mit viel Arbeit und Liebe wurde dort seit Beginn der 90er Jahre für insgesamt 80 Kinder ein neues warmes und freundliches Zuhause geschaffen, in dem miteinander gelebt, gearbeitet und gespielt wird. Insgesamt beherbergt die Farm zehn Kinderhäuser, angelegt für jeweils acht Kinder und einen bis drei Betreuer. Außerdem gibt es auf der Farm eine Kapelle, einen landwirtschaftlichen Stall, ein Werkstatthaus, für die Tischlerei und Schlosserei sowie den Hauswirtschaftstrakt mit Küche, Kantine, Wäscherei und eine Gesundheitsstation. Neben dem Verwaltungsgebäude gibt es noch das Gemeinschaftshaus, die „Olimpia Halle“, in der die Kinder sowohl im Winter als auch im Sommer Sport betreiben können, aber auch an gemeinsamen kulturellen Veranstaltungen teilnehmen (z.B. Theater spielen oder musizieren).

Sfintu Ignatiu

Der Verein „Ein Zuhause für Bukarester Straßenkinder“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Bereitstellen von finanziellen Mitteln das Überleben von Straßenkindern zu sichern, indem ihnen ein neues und würdiges Zuhause gegeben wird und ihnen dadurch neue Lebenschancen eröffnet werden. Deshalb hat der Verein 1995 für eines der zehn Kinderhäuser auf der Farm, „Sfintu Ignatiu“, die Patenschaft übernommen. Die acht Mädchen in „Sfintu Ignatiu“ haben dadurch erfahren, was es bedeutet, einen neuen Anfang machen zu können. Das Verlassen der Straße und die Ankunft auf der Kinderfarm bedeutete für „unsere“ Kinder einen ersten neuen Anfang, aber trotz aller Liebe und Geborgenheit auch eine enorme Umstellung.

Eine neue Chance

Die Kinder haben die Chance jedoch ergriffen und gehen seither einen Weg, der sich vom einstigen Leben auf der Straße immer weiter entfernt. Die Kinder und Teenager im Alter zwischen 3 und 18 Jahren nehmen aktiv am Farmleben teil, sie haben die Verantwortung für die Pflege des Gemüsegartens, kümmern sich um die Sauberkeit im Haus und helfen in Küche und Wäscherei. Alle acht Mädchen bekommen eine Schulbildung, einige sind schon in weiteren berufsfördernden Ausbildungen. Sie alle haben in der Kinderfarm ein neues Zuhause gefunden, in dem nicht nur gearbeitet, sondern auch gelacht und gespielt werden kann. Dank zahlreicher Patenschaften und großzügiger Unterstützungen haben sie und alle anderen Kinderfarmbewohner neuen Halt gefunden und können nun auf ein Leben mit einer sehr viel hoffnungsvolleren Zukunft blicken.

Ein Zuhause für Bukarester Strassenkinder, c/o mk Innsbruck, Sillgasse 8a, 6020 Innsbruck, office@bukarester-strassenkinder.org, Impressum/Kontakt